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Qigong mit Frau Merz

Trotz schlechter Wetterlage hatte sich der Kreis um Frau Merz rasch geschlossen. Qigong-Lehrerin Frau Merz war bereits 10 x bei uns und kennt sich mit den Parkinson-Problemen sehr gut aus.
Frau Merz erklärte uns zuerst den Unterschied zwischen Yin und Yang. Danach zeigte sie uns die verschiedenen Meridiane und deren Verläufe – sie stellen die Grundlagen der chinesischen Medizin dar. Zu jedem Organ gibt es Verbindungsmeridiane. Dazu passend zeigt uns Frau Merz die Meridian-Dehnungsübungen. Dabei soll auch auf das Ein- und Ausatmen geachtet werden.
Nach diesen Dehnübungen ging es weiter mit den 5 Elementen: Im Qigong wird Holz zu Leber und Gallenblase und der Farbe grün verbunden. Zu Feuer gehört Herz und Dünndarm mit der Farbe Rot, zu Erde Milz und Magen mit der Farbe Gelb. Zu Metall gehört Lunge und Dickdarm mit Weiß, zu Wasser Niere und Blase mit der Farbe Blau.
Die Qigong-Übung für das Holz-Element nennt sich „Die Energie aufwecken“, für das Erd-Element gilt „Mit dem Energieball spielen“, bei Feuer „Kleiner himmlischer Kreislauf“, bei Metall „Die Brust öffnen und weitherzig sein“ und beim Wasser-Element „Den Mond (Energie/Kraft) in den Schoß holen und sich zentrieren“. Auch bei diesen Übungen wird auf das Aus- und Einatmen geachtet. Danach soll nachgespürt werden.
Zum Dank bekommt Frau Merz das Buch „Im stillen Meer des Glücks“ überreicht. Selbst neue Parkinsonkranke, die noch nie mit Qigong zu tun hatten, waren erstaunt über die wohltuende Wirkung.
Nach Kaffee und Kuchen gab es noch ein Ständchen für Hugos 85. Geburtstag. Bei den Bekanntmachungen wurde auch zum nächsten Treffen eingeladen, Titel: Musik machts möglich.