St. Hedwig mit Frau Eisfeld, Thema „Flotter Darm“
Die Physiotherapeutin, Frau Eisfeld, ist den meisten Parkinsonpatienten aus früheren Begegnungen bekannt.
Mit einem Band zeigt sie uns, wieviel 6 Meter sind: so lang ist der menschliche Darm. Durch Peristaltik, das sind Darmbewegungen, wird der Speisebrei befördert. Alle 20 cm wird der Brei kräftig durchgewalkt. Der Vagusnerv regelt die Verdauung und stellt eine Verbindung zum Gehirn her. Der ganze Ablauf geht autonom, also eigenständig.
Wichtig für die Verdauung ist: viel trinken, viel Ballaststoffe und viel Bewegung, möglichst an frischer Luft. Auch die Atmung kann unterstützend helfen: durch die Bewegung des Zwerchfells. Sport und Beckenboden-Übungen regen ebenfalls die Verdauung an.
Praktischer Teil: Jeder Teilnehmer bekam ein Blatt mit Übungen, die nach Anleitung auch zu Hause durchgeführt werden können. Wir üben im Sitzen: Becken rollen, seitliches anheben der Pobacken, den Oberkörper seitlich neigen, Rotieren des Körpers nach rechts und links, Körper kreisen. Dazwischen zeigt uns Frau Eisfeld wie wir mit den Händen den Darm anregen: am unteren Bauch rechts beginnend, kreisend um den Bauchnabel.
Übungen im Sitzen: Becken einrollen und nach hinten strecken, Becken kreisen, dann 1 Knie heben, halten, Wechsel. Alle Übungen müssen mehrmals durchgeführt werden. Tipp: Hometrainer und Spazieren gehen.
Zur Ernährung: Jeder bekam ein Blatt „Gesundes Wissen“ mit Tipps zu Kaffeetrinken – bis zu 4 Tassen täglich kein Problem, auch Eier können pro Woche bedenkenlos bis zu 3 Stück verzehrt werden. Bei Mehl sollte Typ 1050 und Vollkorn bevorzugt werden.
Bei Kaffee und Kuchen erfahren die Teilnehmer, dass Frau Eisfeld im April 25 wieder bei uns ist mit dem Thema „Atmen“.
Danach wird zur Weihnachtsfeier am 12.12.24 herzlich eingeladen.