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Logopädin Michaela Rieger in St. Hedwig

Michaela Rieger erzählt von ihrer Tätigkeit an den Weilheimer Kindergärten. Früher hatte sie vorwiegend mit Erwachsenen zu tun, aber seit einigen Jahren ist der Bedarf an Sprachförderung für Kleinkinder gestiegen.
Zum Krankheitsbild Parkinson gehören Sprech- und Schluckstörungen. Wichtig ist die aufrechte Körperhaltung sowohl beim Sprechen als auch beim Essen. Hilfreich sind Übungen: Arme lockern, nach oben und zur Seite greifen, Kopf bewegen, Kehlkopf lockern und Bauchatmung.
So gelingen die Sprechübungen leichter: Lautes OOOO, laut gähnen, A o A, U I U, I O I, E Ü E laut. Lippen explodieren lassen auf: Pack, Paket, Papagei. Die Zunge knallen lassen auf: Takt, Tante, Tablette. Die Zunge krachen lassen auf: Kap, Kompott, Kakadu. Die Zunge flexibel halten mit: blablabla, flaflafla, glagla.
Zu den Schluckübungen gehören alle Worte mit „K“. Das übertrieben gesprochene K stärkt die Zungenmuskeln. Dann sollen wir stark schlucken, mehrmals üben. Bei Husten kräftig husten und nicht zurückhalten. Nach dem Essen räuspern um Essensreste aus den Mundwinkeln zu lösen. Wichtig: nach dem Essen 20 Minuten aufrecht sitzen. Wer Probleme beim Trinken hat, kann mit einem Strohhalm Besserung erlangen.
Jeder Teilnehmer bekommt ein Blatt mit den wichtigsten Übungen für zu Haus mit. Alle werden für den nächsten Vortrag am 28.8.25 herzlich eingeladen.