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Qigong mit Frau Merz

Frau Merz gibt ihrer aufmerksamen Zuhörerschaft zuerst eine kurze Einführung zu Qigong: Körper – Geist – Atmung, Energie fließen lassen.

Bei der heutigen Übung wird das Becken vor- und zurückbewegt, im 2. Teil nach rechts und links. Der Scheitelpunkt verbindet mit dem Himmel. Der Fußsohlen-Mittelpunkt stellt die Verbindung zur Erde her. Dantien ist die Bezeichnung der Energiezentren.

Um die Frühjahrsmüdigkeit los zu werden, beginnen wir mit Glieder-Schütteln: erst die Hände nach allen Richtungen, dann die Füße und auch der Körper wird wachgerüttelt. Die Thymusdrüse wird extra geklopft.

Jetzt beginnt die Hauptübung: Wirbelsäulen-Qigong, auch Chan Mi Qigong genannt. Im Sitzen bewegen wir das Becken vor und zurück, anfangs sind die Bewegungen klein. Nach oben wird jeder Wirbel beachtet und die Bewegungen werden größer. Vom obersten Wirbel, Atlaswirbel, geht es langsam abwärts und die Bewegungen werden wieder kleiner.

Der 2. Teil der Übung beginnt mit Pendel-Bewegungen nach rechts und links. Dabei wird wieder jeder Wirbel bedacht und die Bewegung nach oben wird größer, abwärts wieder kleiner. 

Zum Abschluss der Wirbelsäulen-Übung streichen wir den Körper ab, erst die Arme, dann der Körper und die Beine. 

Als kleine Zugabe für Parkinsonkranke mit Gleichgewichtsstörungen, üben wir verwurzeltes Stehen: Füße fest am Boden, man soll sich vorstellen, dass Wurzeln in den Boden wachsen, die Halt geben. Dabei bewegen wir uns auf die Fußballen, danach auf die Fersen. Die Stehübung sollte täglich geübt werden.

Diese Qigong-Übungen tun allen gut. Die neu Dazugekommenen sind angenehm überrascht. Frau Merz hat eine angenehme ruhige Aussprache, sodass das Meditative auch für Anfänger gut gelang.

Während der Kaffee-Pause gab es viel Gesprächsstoff. Für das nächste Treffen am 24.4. mit Frau Eisfeld haben sich fast alle angemeldet.