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Weihnachtsfeier

Mit fast 40 Anwesenden konnte die Feier pünktlich beginnen. Begrüßt wurden besonders die Parkinsonkranken, der Ehrengast Pfarrer Walter Veil und die Jesinger Akkordeonspieler Gerda, Thomas und Hermann.

Weihnachtslieder mit Akkordeonbegleitung zu singen, macht allen Spaß: Alle Jahre wieder, Kling Glöckchen und Leise rieselt der Schnee.

Der Vortrag von Hans Frasch „S got Christdag zua“ erzählte vom Opa bis zum Enkel, wie sich alle auf den Christtag vorbereiten: S got Christdag zua ond ischtAdvent!

Weitere Lieder folgten: Süßer die Glocken, Am Weihnachtsbaum, Fröhliche Weihnacht.

Im Vortrag von Hartmut und Adelheid ging es um „Der Wirt von Bethlehem“, der alle Zimmer belegt hatte und deshalb die Hochschwangere nicht aufnahm. Am Ende aber ist der Wirt anderer Meinung und singt das Lied: „Fröhlich soll mein Herze springen“.

In der Kaffeepause konnten alle die selbstgebackenen Kuchen und Brötleverspeisen.

Die Geschichte von Pfarrer Veil erzählte vom Erbe, das verteilt wurde und dabei ein altes Brot zum Vorschein kam, das sorgfältig verpackt war. Die Haushälterin wusste, dass der Verstorbene in den Hungerjahren zusammengebrochen war. Das Brot war ein Geschenk, das er aber weitergab. Auch der nächste wusste einen Bedürftigen, der es nötiger hatte. So machte das Brot seine Runde, bis es wieder bei dem alten Herrn war – und er hob es auf: „Solange es eine solch große Liebe gibt, um das letzte Brot zu teilen, sind wir gesegnet.“

Nach weiteren Liedern, Stille Nacht, Ihr Kinderlein kommet, O du fröhliche, gab es für 8 Parkinsonleute eine Jahreszusammenstellung zum Dank für ihr regelmäßiges Mitmachen. Gedankt wurde auch dem ältesten Teilnehmer Walter, den Sprechern Hans und Hartmut, der Gymnastiklehrerin Renate, dem Ehrengast Walter Veil und den 3 Akkordeonspielern, die noch bis zum Schluss für weihnachtliche Hintergrundmusik sorgten. 

Noch bei Tageslicht konnten die Gäste frohgestimmt den Heimweg antreten.