Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Irmel Wenzel
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Irmel Wenzel
Für ihr außergwöhnliches soziales Engagement und insbesondere für Ihre viele Jahre währende Arbeit für die Parkinson-Selbsthilfegruppen der Region erhielt Irmel Wenzel, dPV-Regionalleiterin aus Ibbenbüren, das Budesverdienstkreuz am Bande, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, noch dazu an ihrem 83. Geburtstag. 1995 erkrankte ihr Mann an Parkinson, daraufhin gründete Irmel, wie sie überall genannt wird, 2003 die dPV-Regionalgruppen Ibbenbüren und Tecklenburger Land und führte diese Arbeit auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2015 weiter. Aus 8 Mitgliedern wurden im Laufe der Jahre 120. Neben Gesprächsangeboten und regelmäßigem Erfahrungsaustausch entstand ein Sportprogramm, zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Menschen mit Parkinson. Irmels Motto lautet: “Wir warten nicht auf Wunder, wir sind aktiv!”
Zu den Gratulanten gehörten, neben Familie und Freunden, der Bürgermeister von Ibbenbüren Dr. Marc Schrameyer, der Landrat Dr. Martin Sommer und aus Düsseldorf war sogar der NRW-Gesundheitsminister Karl Laumann angereist. Im Namen der “Parkinson-Gemeinde” kamen sehr persönliche Dankesworte von Franz Spanke und Detlev Friedriszik. Die Westfälischen Nachrichten nahmen die Feierlichkeiten zum Anlass, ausführlich über Irmel Wenzel und die Arbeit der regionalen Parkinson-Selbsthilfegruppen zu berichten.
Die dPV-Regionalgruppe Hückeswagen feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Der runde Geburtstag wurde von der Regionalgruppe Hückeswagen unter der Leitung von Agnes Hombrecher gebührend gefeiert. Die Bergische Morgenpost nahm dies zum Anlass einen ausführlichen Artikel über die Geschichte der lokalen Parkinson-Selbsthilfegruppe zu schreiben.
Lieblingsorte: Kraftorte im Alltag - eine Ausstellung des Stadtmuseums Düsseldorf
Anläßlich der bundesweiten “Wochen der seelischen Gesundheit” und des 150-jährigen Bestehens der LVR-Klinik Düsseldorf päsentiert der “Runde Tisch - Outsider Art” eine Ausstellung mit Werken behinderter und psychisch-erkrankter Künstler, sowie von Künstlern mit Fluchterfahrungen. Die Ausstellung thematisiert die Bedeutung von Lieblingsorten für die seelische Gesundheit und ist vom 11. Oktober bis 1. November 2026 im Stadtmuseum Düsseldorf zu sehen. Für weitere Informationen bitte auf den folgenden Link klicken.
https://www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt41-206/2026/Einladung_Lieblingsorte.pdf