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Busfahrt nach Bantikow

Vorweihnachtliche Busfahrt nach Bantikow zum Gänsekeulenessen

 

Leider war uns die Jahreszeit nicht so wohlgesonnen, so dass nach mehreren Absagen nur 25 Teilnehmende mitfahren konnten.

Ohne Probleme und wie geplant verlief die gesamte Veranstaltung, die um 9:30 Uhr am Alexanderplatz begann und gegen 19:00 Uhr auch dort endete.

Es war eine ruhige Anfahrt aus Berlin heraus über die Autobahn und dann durch Wusterhausen nach Bantikow, die durch unsere Reiseleitung mit historischen Fakten und Anekdoten sowie eine kleine musikalische Reise mit und über einige deutsche Weihnachtslieder ergänzt wurde.

In Bantikow angekommen, gab es noch vor dem Essen die Gelegenheit die frische Luft im Umfeld des Hotels Untersee mit dem Blick auf den winterlichen Untersee zu genießen.

Punkt 12:00 Uhr wurden die Gänsekeulen mit Rot- und Grünkohl sowie Kartoffelklößen, Salzkartoffeln und Soße sehr ansprechend zubereitet serviert und waren sehr schmackhaft.

Während des Essens gab es bis zur Abfahrt gegen 16:30 Uhr musikalische Unterhaltung durch den Alleinunterhalter „Jürgen“ mit zeitweise leiser meist weihnachtliche musikalischer Untermalung im Wechsel mit Mundharmonika und Gitarren-begleiteten Gesangsstücken, Gedichten und Rätseln, Alles in vorweihnachtlicher Abstimmung.

Musikalisch-tänzerische Vorträge von 12 vier- bis sechsjährigen Kindern einer gemischten KiTa-Gruppe aus Kyritz (gegenüber von Bantikow hinter dem Untersee) mit ihren 2 Betreuerinnen wurden mit viel Freude und Beifall aufgenommen und bildeten eine herzerfrischende Überraschung. Mittels unserer Spenden kann nun (Rückmeldung im Bus) ein Tiergartenbesuch der KiTa-gruppe finanziert werden.

Um 14:30 Uhr wurde ein guter Kaffee mit einem schönes Stück Torte und etwas weihnachtlichem Gebäck serviert.

Die ruhig besinnliche Rückfahrt endete mit einer Lichterfahrt über den nun doch wieder festlich beleuchteten Kurfürstendamm.

Alle waren mit diesem Busreisetag rundum zufrieden.

Zum zweiten Mal nach der Busreise zum Schiffshebewerk Niederfinow hat uns die Vorbereitung, Organisation und Durchführung der Busfahrten der Fürst Seniorenfahrten Berlin mit der Reiseleiterin Angelika Schulz und dem Busfahrer Frank so gut gefallen, dass wir diese Busfahrten auch im kommenden Jahr 2024 gern fortführen möchten.

Volker Buchholtz

Vortragstag in der Urania 2023

Am 13.10.23 konnten wir unseren Parkinson-Vortragstag erleben. Im Vorraum des Kleistsaals der Urania Berlin warteten die Pharmafirmen, um uns mit vielen Informationen und Ratgebern zu versorgen. Nachdem wir unseren Mitgliedausweis vorzeigten oder den Eintritt bezahlten, konnten wir den Saal betreten. Es war eine angenehme Atmosphäre und auf der Leinwand wurde eine Präsentation mit dem Programm und den Unterstützern gezeigt. Um 15:00 Uhr eröffnete Herr Hütter (Leiter der Regionalgruppe Berlin) die Veranstaltung. In seiner kurzen Rede bedankte er sich für das zahlreiche Erscheinen und kündigte weitere Veranstaltungen dieser Art in der Urania an.

Frau Dr. Anvari übernahm die Fortführung dieser Veranstaltung. Sie ging auf die Historie des Vortragstages ein und stellte die teilnehmenden Referenten vor. Frau Dr. Brinckmann begann mit dem Vortrag „Die vielen Gesichter des Morbus Parkinson“. In Ihrem Vortrag ging Sie zunächst auf allgemeine Zahlen ein. Anschließend wurden die unterschiedlichen Klassifikationen der Parkinson-Syndrome dargestellt. Dabei wurde festgestellt, dass das IPS (Idiopathische Parkinson-Syndrom) mit 80% die häufigste Verbreitung hat. Die Entstehung des Parkinson ist durch eine Fehlfaltung des Alpha-Synuclein, einem Eiweiß begründet. Im Folgenden ging Sie auf die weiteren Symptome ein. Nach diesen interessanten Vortrag hat Frau Winter (Tanzlehrerin) mit den Anwesenden einen Stuhltanz durchgeführt. Wir hatten Spaß und haben gern mitgemacht. Nach diese Bewegungseinlage hat Frau Antony (Physiotherapeutin) die Möglichkeiten der Physiotherapie bei der Parkinson Erkrankung vorgestellt. In Ihrem Vortrag ging Sie auf die Einschränkungen beim Parkinson ein und stellte Behandlungsmöglichkeiten für das Kraft- oder Gang- oder Gleichgewichttraining vor. Besonders wichtig ist dabei, dass jeder das Gelernte zu Hause weiterführt.

Weiter ging es mit einigen Gruppenleitern von Selbsthilfegruppen. Frau Grether sprach darüber, wie wichtig Selbsthilfegruppen sind und dass sie eine wichtige Säule im Gesundheitssystem sind. Jeder sollte in einer Selbsthilfegruppe Mitglied sein oder sich selbst engagieren. Herr Grunow stellte die Arbeit in seiner Selbsthilfegruppe vor. Von Gesang über Bewegung und Austausch[nbsp] bis hin zu privaten Treffen ist alles dabei. Frau Wörner von unserer Theatergruppe berichtete noch von Ihrer Gruppe. Weiterhin wurde unser neuer Stadtteilgruppenleiter für Marzahn/ Hellersdorf Herr Hickethier vorgestellt. Als ein Höhepunkt wurden die Teilnehmer der Tischtennisweltmeisterschaft auf die Bühne gebeten. Da wurden von Berliner Teilnehmern die Silber- und Bronzemedaille erreicht. Herzlichen Glückwunsch

Nach der Pause begann Frau Dr. Brinckmann mit dem Vortrag „Die nicht motorischen Gesichter des Parkinson Syndroms und wie man Ihnen die Stirn bieten kann“. Hier wurde deutlich, dass Parkinson den ganzen Körper beeinflusst. Was kann bei Angst bzw. innere Unruhe helfen? Hier sollte man sich die Fragen stellen, habe ich genug getrunken, habe ich meine Medikamente genommen oder bin ich unterzuckert. Sollte da eine Frage mit „ja“ beantwortet werden, ist es wichtig Ruhe zu bewahren und rasch wirkende Medikamente wie Madopar LT oder das Dopa-Spray zu benutzen. Ähnliches gilt auch bei Apathie oder Depressionen. Nehmen Sie sich eines zu Herzen, „Sie haben keine Schuld“. Dies sind einige Beispiele von „nicht motorische Parkinson Symptome“.

Um die Veranstaltung wieder etwas aufzulockern hat nun Frau Winter einen weiteren Stuhltanz angeboten. Frau Wörner stellt im Anschluss eine Darbietung Ihrer Theatergruppe vor. 

Frau Dr. Klaißle präsentierte den Vortrag „Wie können Sie selber Ihre Parkinson-Erkrankung beeinflussen“. Da sind die drei wichtigen Säulen: Bewegung, Gehirntraining und allgemeine Gesundheit. Jede Art von regelmäßigen Sport, Hauptsache es macht Spaß, gesunde Ernährung und auch ein Rätzel oder Sudoku lösen helfen den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.

Den letzten Vortrag hielt Frau Dr. Anvari. Hier ging es um das Thema Parkinson und Psyche. Da ist es wichtig positiv zu denken, auch wenn es schwer fällt. Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten und Hilfsmittel. Ich bin mehr als meine Erkrankung, ich bin eine gute Mutter (Großmutter), ich kann gut basteln, ich kann ... [nbsp]Ich plane Zeitpuffer ein, ich mache Pausen und Entspannung, ich gönne mir etwas und unternehme angenehme Aktivitäten. Ich habe dennoch Freude am Leben.

»Du kannst die Wellen nicht stoppen,

aber du kannst lernen, auf ihnen zu reiten.«

(Kabat-Zinn, 2013)

Mit diesen positiven Gedanken wurde die Veranstaltung beendet und der nächste Termin, der 31. Mai 2024 bekannt gegeben.

Keep Moving Day

Mit viel Motivation zur Aktivität

Wir schafften am 7. Oktober 2023 zum dritten Mal einen mitreißenden KeepMovingDay, der so viele Teilnehmende ins Japanisch-Deutsche-Zentrum in Berlin Zehlendorf gezogen hat, dass nicht ein Platz leer blieb. Der Keep Moving Day war dabei eine Co-Produktion von der dPV Regionalgruppe Berlin, Mirko Lorenz [&] Team (Keep Moving) sowie vielen fleißigen Helfern und Unterstützern.

Zusätzlich beteiligten sich noch viele Interessierte über den Live-Stream online von Zuhause aus.

Fachärzte aus verschiedenen Parkinson-Fachkliniken hielten hochkarätige Vorträge zu Themen wie „Wie wichtig ist Bewegung“ (Prof. Dr. Ebersbach), „Welche Rolle spielt die Ernährung“ (Oberarzt Dr. Amouzandeh) und „Wie überwinde ich den inneren Schweinehund“ (Dipl.-Psych. von Scheidt).

In zwei Workshop-Runden konnten Aktivitäten wie therapeutisches Boxen mit dem Europaboxmeister Patrick Rokohl, der eine eigene Boxgruppe mit Betroffenen regelmäßig trainiert, TaiChi und Qigong mit einer KeepMoving-Trainerin und Karate bei einem 1. Dan-Träger, der ebenfalls eine Parkinson-Gruppe trainiert, geübt werden. In einer Buchlesung berichtete eine betroffene Ärztin von ihren Bergtouren mit Reinhold Messner und ergänzend wurde von der Pflegesachverständigen Christine Schmidt-Statzkowski viel Wissenswertes zum Thema „Was nützt mir der Pflegegrad?“ spannend vermittelt. Etliche Gäste nutzten die Gelegenheit bei dem Chefarzt Dr. Andrich eine individuelle medizinische Beratung zu bekommen.

Besondere Side-Events sorgten für Leichtigkeit und ein entspanntes Miteinander und

so entstand wieder ein besonderer Raum für Zusammenkünfte mit Betroffenen, Medizinern, Therapeuten,
Trainern und Pflegenden in der tollen Atmosphäre des JDZB. 
An einem Ort. An einem Tag. Für Jede und Jeden.

Das Hauptanliegen Menschen mit Parkinson und deren Umfeld aktiv mit Bewegung und Informationen zu unterstützen und diese nachhaltig zu vermitteln wurde sehr erfolgreich umgesetzt und alle gingen beschwingt und motiviert nach Hause.

Da der KeepMovingDay mobil ist, findet er jedes Jahr in einem anderen Bundesland statt.
Geplant ist der 9.11.2024.