Kliniken
Die dPV zertifiziert zur Sicherstellung einer adäquaten Behandlung von Parkinson Patienten, Kliniken, Tageskliniken sowie Schwerpunktpraxen, mit dem Behandlungsschwerpunkt Parkinson.
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Zur Entwicklung der Therapie
Der Neurologe Charcot war es, der als Erster eine medikamentöse Therapie erprobte. Er gab seinen Patienten Extrakte aus der Tollkirsche Atropa belladonna. Diese Therapie wurde später von Ordenstein, einem Schüler Charots, fortgeführt und blieb lange Zeit die einzige zur Verfügung stehende Behandlungsmöglichkeit. In Deutschland wurden wässrige und alkoholische Auszüge aus der Belladonna-Wurzel zur Therapie verwendet. Mit einem solchen Alkaloid-Gemisch, der sogenannten „bulgarischen Kur”, erzielte man die besten Behandlungserfolge. Die Wirkung dieses Auszugs war „anticholinerg”, wie sie auch heute noch gelegentlich eingesetzt wird. Allerdings stehen seit 1946 standardisierte Präparate dieser Wirkklasse als sogenannte Anticholinergika zur Verfügung. Die Nebenwirkungen sind jedoch relativ hoch, so dass sie nur noch gezielt in kleinen Dosen für spezielle Symptome eingesetzt werden.
Entwicklung der medikamentösen Therapie
- 1817 - James Parkinson beschreibt die Parkinson Krankheit (ESSAY ON THE SHAKING PALSY)
- 1867 - Charot / Ordenstein: Therapieversuche mit Belladonna-Extrakt
- 1946 - Herstellung synthetischer Anitcholinergika
- 1961 - L-Dopa
- 1967 - L-Dopa + Decarboxylase-Hemmer
- 1969 - Amantadine
- 1974 - Dopaminagonisten
- 1975 - MAO-B-Hemmer
- 1990 - COMT Hemmer
- Operative Verfahren
- 1995 – Für den essentielle Tremor
- 1998 – Für den Morbus Parkinson
- 2003 – Für die Dystonie