Busfahrt nach Köln und Schifffahrt auf dem Rhein am 29.08.2024
Unsere kleine Reisegruppe traf sich um 8 Uhr morgens auf dem Parkplatz an der Stettiner Straße, um von dort mit dem Bus nach Köln zu fahren. Früh morgens war die Luft angenehm, aber ein heißer Sommertag war angekündigt, so dass einige aus unserer Gruppe leider noch kurzfristig abgesagt hatten. Mit 16 Personen hatten wir es dann sehr bequem im Bus und kamen bereits um kurz nach 9 Uhr an der Rheinuferpromenade auf Höhe der Hohenzollernbrücke an, wo sich der Schiffsanleger zu unserem Boot befand. Um 10 Uhr sollte unser Boot zu den Kölner Häfen ablegen. Wir hatten ein Gruppenticket für 20 Personen gebucht, drei Plätze konnten wir noch spontan an kurzentschlossene Touristen verkaufen, einer bleib am Ende leer, das war ein verkraftbarer Verlust. Das Schiff war vollgepackt, vor allem jüngere Leute und viele Touristen waren an Bord. Die Decksplätze waren schon alle belegt, wir fanden schließlich Tischplätze auf dem Oberdeck, von wo wir eine gute Sicht auf die Sehenswürdigkeiten entlang des Flusses hatten. Die Reiseführerin saß direkt neben uns, eine waschechte Kölnerin, die viele Anekdoten über die Stadt und ihre Geschichte zu erzählen wusste, natürlich in bestem Kölner Dialekt. Die dreistündige Tour führte bis in den Containerhafen von Köln-Niehl, wo wir dem Verladen von Containern und Stückgut zuschauen konnten. Die ehemaligen Hafenanlagen zu beiden Seiten des Flusses auf Höhe der Innenstadt dienen nicht mehr dem ursprünglichen Zweck, größtenteils sind dort Gewerbeflächen und teure Appartements entstanden. Um 13 Uhr waren wir wieder an der Rheinuferpromenade zurück. Unsere nächste Etappe erwiess sich als ein ziemlich ehrgeiziges Unterfangen. Wir hatten zum Mittagessen Tische bei “Früh am Dom” reserviert, laut Google sollten es 750m Fußweg bis dorthin sein, also gut zu schaffen in 30 Minuten - dachten wir. Aber mit zwei Rollatoren und noch dazu Kopfsteinpflaster wurde es zu einer richtigen Plackerei und wir kamen erschöpft und verspätet an. An diesem heißen Sommertag waren auch die Innenräume überhitzt, da brachte auch ein kühles Kölsch nur kurzfristige Linderung. Wir mussten uns schon bald wieder sputen, um den verabredeten Termin mit dem Busfahrer einzuhalten, der uns mit seinem, zum Glück klimatisierten, Bus wohlbehalten und pünktlich nach Aachen zurückbrachte.