Deutsche Parkinson Vereinigung e. V.
Im Oktober 1981 schlossen sich erstmals Parkinson-Patienten zu einer Selbsthilfeorganisation zusammen. Inzwischen besteht ein Bundesverband mit über 13.000 Mitgliedern und mehr als 450 Regionalgruppen und Kontaktstellen. Sitz des Bundesverbandes ist Neuss (www.dpv-bundesverband.de).
1992 schlossen sich mehrere nationale Parkinsonverbände zur Europäischen Parkinson-Krankheit Vereinigung EPDA zusammen
Schätzungsweise 400.000 Menschen in Deutschland leiden an der immer noch unheilbaren Krankheit Parkinson. Die chronische Erkrankung im zentralen Nervensystem zeigt sich äußerlich an der Versteifung von Muskeln, der Verlangsamung von Bewegungen und dem typischen unkontrollierten Zittern. Im Jahr 1817 beschreibt der englische Arzt James Parkinson erstmals diese Symptome der nach ihm benannten neurologischen Erkrankung.
Parkinson wird meist im Lebensalter zwischen 50 und 60 Jahren festgestellt. Es gibt aber auch einen erheblichen Teil an jüngeren Menschen, die bereits vor dem 40sten Lebensjahr von der Erkrankung betroffen sind. Allen gemeinsam ist, dass der Körper den notwendigen Nervenbotenstoff Dopamin nicht mehr ausreichend herstellen kann.