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Welt-Parkinson-Tag am 11. April 2025

Die Diagnose „Parkinson“ stellt für die betroffenen Menschen einen tiefen Einschnitt in ihre bisherige Lebensplanung dar.

Der Welt-Parkinson-Tag am 11. April 2025 soll dazu beitragen, die Aufmerksamkeit auf diese Krankheit zu lenken. In Deutschland leiden schätzungsweise 400.000 Menschen an der noch immer unheilbaren Erkrankung.

Die Deutsche Parkinson Vereinigung (dPV) ist die erste Anlaufstelle für Betroffene und ihre Angehörigen. Mit über 15.000 Mitgliedern in mehr als 350 Regionalgruppen bietet sie umfassende Unterstützung zur Selbsthilfe. <o:p></o:p>

Zu viele Menschen mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Parkinson wagen nicht den Schritt in die Öffentlichkeit und nehmen daher wertvolle Hilfen oder Informationen nicht in Anspruch.<o:p></o:p>

Eine dieser Gruppen trifft sich regelmäßig im Mehrgenerationenhaus in Gifhorn – und zwar an jedem letzten Dienstag im Monat.

Für Betroffene sowie deren Angehörige bedeutet die Parkinson-Erkrankung oft eine enorme psychische und physische Belastung. Aus diesem Grund besteht ein starkes Bedürfnis, sich mit anderen Menschen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Bei den monatlichen Treffen geht es darum, von anderen zu lernen, wie man die täglichen Herausforderungen meistert, welche Unterstützungsmöglichkeiten im Raum Gifhorn bestehen und vieles mehr.

Die Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, Lösungen zu finden, Halt in schwierigen Situationen zu bieten und gegenseitige Unterstützung zu fördern. Im Laufe der Zeit entstehen nicht selten Freundschaften, und es wird alles daran gesetzt, jedem Einzelnen zu helfen, seinen individuellen Weg mit der Erkrankung zu finden.

Das Programm umfasst unter anderem Vorträge von Fachärzten, Einladungen für Pflegedienstpersonal, Stuhlgymnastikangebote sowie schöne Ausflüge – etwa ein Spargelessen, ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier, die die geselligen Treffen abrunden.

Ein wichtiger Baustein für die Lebensqualität von Parkinson-Betroffenen ist die Bewegung, wie auch die Teilnehmer der Aktion „Ping Pong Wilsche“ bestätigen. <o:p></o:p>

Tischtennis hat nachweislich einen positiven Einfluss auf die Behandlungsziele der physikalischen Therapie. <o:p></o:p>

Der VfR Wilsche-Neubokel bietet seit dem letzten Frühjahr den „Parkis“ eine Möglichkeit, unter Anleitung in der Vereinshalle Tischtennis zu spielen und so ihre Koordination und Beweglichkeit zu fördern. <o:p></o:p>

Hierbei wird auf die individuellen Leistungsstände eines jeden Einzelnen eingegangen.<o:p></o:p>

Balleimer Training und auch die Ballwurfmaschine kommt zum Einsatz. Im Vordergrund steht der Spaß dabei, das Ziel ist bei jedem Training, das jeder mit einem guten Gefühl nach Hause geht.<o:p></o:p>

 

Auch beim inklusiven Sportfest in Gifhorn im vergangenen Jahr war die Gruppe mit von der Partie.

Interessierte können sich bei der Regionalleitung, Moni und Jürgen Höft, unter der Telefonnummer 05371/73395 oder bei Rita Temme unter 05834/9930 melden

Sportliche Aktivitäten