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Geschichte und Hintergründe

Die Parkinson-Selbsthilfegruppe im Kreis Borken ist organisatorisch und rechtlich eine nicht rechtsfähige Untergliederung der Deutschen Parkinson Vereinigung e. V. (dPV e.V.) Grundlage unserer Arbeit sind die Satzung und die Geschäftsordnung des Bundesverbandes. Die inhaltliche Planung, Ausrichtung und Gestaltung unserer Aktivitäten erfolgt jedoch eigenständig – und orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort. 


Die Deutsche Parkinson Vereinigung e. V.

Im Oktober 1981 schlossen sich erstmals an Morbus Parkinson erkrankte Menschen zu einer bundesweiten Selbsthilfeorganisation zusammen. Aus dieser Initiative entstand die Deutsche Parkinson Vereinigung e. V., die sich bis heute kontinuierlich weiterentwickelt hat. Heute umfasst der Bundesverband über 13.000 Mitglieder sowie mehr als 450 Regionalgruppen und Kontaktstellen in ganz Deutschland. Der Sitz des Bundesverbandes befindet sich in Neuss.

Im Jahr 1992 schlossen sich zudem mehrere nationale Parkinson-Verbände zur Europäischen Parkinson-Krankheit Vereinigung (EPDA) zusammen – ein wichtiger Schritt für den internationalen Austausch und die gemeinsame Interessenvertretung.


Die Regionalgruppe Borken

Die Geschichte unserer Regionalgruppe ist eng mit der Familie Kalischewski verbunden. 1976 zog die Familie nach Raesfeld-Erle. Im Jahr 1984 erkrankte der Ehemann Wolfgang Kalischewski an Morbus Parkinson. Aus dem Wunsch heraus, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen, gründete er 1991 innerhalb der Deutschen Parkinson Vereinigung e. V. die Regionalgruppe Borken. Aus gesundheitlichen Gründen übernahm später seine Ehefrau Angelika Kalischewski die Leitung der Gruppe. Sie engagierte sich darüber hinaus zeitweise auch als Landesbeauftragte in Nordrhein-Westfalen.


Was wir bewirken wollen

Ziel unserer Regional- und Kontaktgruppe im Kreis Borken ist es, Menschen mit Morbus Parkinson zusammenzubringen und einen offenen, vertrauensvollen Informations- und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Wir möchten dazu beitragen, Lebensqualität, Selbstständigkeit und Zuversicht zu erhalten und zu stärken – damit der Alltag mit der Erkrankung besser bewältigt werden kann. Da Parkinson sehr unterschiedliche Verlaufsformen und Ausprägungen hat, ist der Austausch mit anderen Betroffenen besonders wertvoll.


Information, Austausch und fachliche Impulse

Neben dem persönlichen Austausch laden wir regelmäßig externe Referenten ein – darunter Fachärzte, Therapeuten und Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen. 

In ihren Vorträgen informieren sie u. A. über:

  • die Erkrankung Morbus Parkinson 
  • aktuelle Diagnostik 
  • neue Forschungserkenntnisse 
  • moderne und alternative Behandlungsansätze

sowie über allgemeine und ganz praktische Fragen des Alltags.


Jeder ist jederzeit willkommen – auch als Gast

Gerne können Sie zunächst ganz unverbindlich als Gast an unseren Gruppentreffen teilnehmen. Lernen Sie unsere Arbeit, die Menschen und die Atmosphäre kennen. Oft zeigt sich der Wert einer Selbsthilfegruppe erst im persönlichen Erleben – durch Gespräche, Vorträge und den offenen Austausch auf Augenhöhe.